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Design-Checkliste für freitragende Anwendungen
10 Experten-Tipps für die Planung freitragender Energieketten
Energieketten (auch Energieführungskette, e-kette oder Kabelschleppkette) sind mechanische Maschinenelemente. Sie sind dazu da, um Energien, Daten und Impulsen zu führen und zu schützen, die unterschiedlichsten Umwelteinflüssen trotzen müssen. Entscheidend ist bei Kabelführungen die Symbiose der gegeneinander bewegten Komponenten. Darunter fallen Kabel, Schläuche, Innenaufteilungen, Zugentlastungen oder Führungsrinnen.
Die verwendeten Materialien (Werkstoffe) müssen optimal aufeinander abgestimmt sein, sodass höchste Laufzeiten und Lebensdauer erreicht werden. Durch Energieketten werden Stillstandzeiten überall dort vermieden, wo Energie beweglichen Verbrauchern in Form von Elektrizität, Gas, Luft oder Flüssigkeiten zugefügt wird.

Bis zu 4 Jahre Garantie auf Energieketten

Alle Montageanleitungen für Energieketten im Überblick.

Energieketten in interaktiven
3D-Modellen entdecken

Passende Leitungen für Energieketten mit 4 Jahren Garantie
Eine Energiekette wird auch Schleppkette, Kabelkette, Energieführungskette, e-kette oder Kabelschleppkette genannt.
Für Standardanwendungen:
Bei überschaubarer Dynamik und Zyklenzahl sowie normalen Umgebungsbedingungen (z. B. ein Verfahrwagen in einer Halle), benötigen wir mindestens folgende Angaben von Ihnen:
Für extreme oder besondere Anwendungen:
Damit wir auch bei Anwendungen außerhalb des Standards ein bestmögliches e-ketten System für Sie auslegen können, brauchen wir weitere Infos:
Wenn Sie eine Energieketten-Auslegung vom Experten wünschen, gibt es zwei Möglichkeiten: Ihren persönlichen igus Ansprechpartner oder unser Experten-Tool. Der e-ketten Experte wählt anhand Ihrer Anwendungs- und Befülldaten die richtige Energiekette für Sie aus.
Das Obertrum ist der obere bewegliche Teil der Energiekette, das Untertrum der untere meist gleitende oder fest geführte Teil.
Die richtige Größe einer Energiekette wird anhand von Leitungsanzahl, Leitungsdurchmesser, Biegeradius und dem benötigten Innenraum der Energiekette bestimmt.
Leitungen und Schläuche die in e-ketten verlegt werden sollen eine ausreichende Platzreserve haben. Folgende Reserven sind erforderlich:
Mindestabstände nach oben und zu den Seiten müssen eingehalten werden.

Wenn auf dem Kettenglied keine Kennzeichnung zu sehen bzw. nicht mehr zu erkennen ist, kann der Biegeradius auch gemessen/berechnet werden. Sie messen die Höhe des Radiusbogens, Maß H (vom Boden bis zur oberen Außenkante des Kettenobertrums), siehe Abbildung. Da der Radius in der neutralen Phase des Kettengliedes gemessen wird, muss von dem Maß H noch einmal die Außenhöhe ha des Kettengliedes abgezogen werden.
Das Ergebnis teilen sie durch 2 und erhalten den nominellen Biegeradius R der Energiekette. Zusammengefasst als Formel: R = (H – ha)/2

Beispiel eines Belastungsdiagrammes
Eine freitragende Energiekette darf höchstens so lang sein, wie es die zulässige freitragende Länge für die jeweilige Serie und das Gewicht der Zusatzlast erlaubt. Typischerweise liegen Kunststoff-Energieketten bei wenigen Metern.
In der Praxis lesen Sie die maximale freitragende Länge aus dem typenspezifischen Belastungsdiagramm des Herstellers ab und prüfen, ob Verfahrweg und Leitungsgewicht noch darin liegen, sonst muss die Kette geführt oder unterstützt werden.

Kabel werden drallfrei in die Energiekette gelegt: möglichst einzeln, getrennt durch Trennsteg, mit etwa 10% Freiraum um jedes Kabel und unter Beachtung des zulässigen Biegeradius. Schwere Leitungen außen, leichtere in der Mitte anordnen und Zugentlastung an beiden Enden sicherstellen.
Mehr zu Verlegungsrichtlinien informierenEnergieketten können je nach Anwendung horizontal, vertikal, seitlich oder in rotierenden Bewegungen eingesetzt werden.
Zu den EinbauartenFür Energieketten eignen sich ausschließlich hochflexible und schleppkettentaugliche Kabel, die für dauerhafte Biegebeanspruchungen ausgelegt sind.
Jetzt flexible Leitungen für Energieketten entdeckenLautstärke und starker Verschleiß an Ihrer Energiekette entstehen meist durch falsche Auslegung oder Montage. Typische Ursachen sind Überfüllung, zu kleiner Biegeradius, ungeeignete oder zu viele Kabel, fehlende oder falsche Trennstegen, oder stoßende Kettenglieder bei hohen Geschwindigkeiten.
Eine Energiekette bricht meist durch Überlastung, falsche Auslegung, zu hohe Zusatzlasten oder starken Verschleiß im Betrieb.
Ja, wenn z.B. die Platzverhältnisse sehr beengt sind oder eine Rinne kommt aus Kostengründen nicht in Frage kommt. Dann kann z.B. ein autoglide-System eingesetzt werden. Ein kammartiger autoglide-Steg und ein seitlich montierter Gleitflügel fädeln die Energiekette ein. So können Verfahrwege mit ausgewählten Serien bis 80 m Verfahrweg und einer Verfahrgeschwindigkeit von 2,5 m/s umgesetzt werden.
Weitere interessante Anwendungen aus den verschiedensten Bereichen finden Sie hier

Eine große Änderung
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Ruhiger, sicherer Lauf auf langen Verfahrwegen bis ca. 30 m – ohne Führungsrinne
Konstante Anbindehöhe für alle Achslängen reduziert Varianten und Konstruktionsaufwand
Wartungsfreie, langlebige Energieführung mit stabilen Bewegungsabläufen und hoher Prozesssicherheit über die gesamte Lebensdauer

Innenhöhe hi: 25,5 mm
Innenbreite Bi: 25,5 mm
Biegeradien R: 45 - 200 mm
Teilung: 25 mm
Video intro
Hier sehen wir, wie ein gestylter Fließtext sich verhält. Wir wenden dafür unterschiedliche Styling Optionen und Verlinkungen an. Können wir die Formatierungen fehlerfrei übertragen?
Video legand
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Hier sehen wir, wie ein gestylter Fließtext sich verhält. Wir wenden dafür

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Team overview
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In modernen Miniload‑Systemen und kleinen Regalbediengeräten steht immer weniger Bauraum zur Verfügung, während die dynamischen Anforderungen steigen. Klassische Führungsrinnen waren dafür zu groß, zu schwer oder zu teuer. Wir wollten ein System, das exakt zu diesen Bedingungen passt: sehr kompakt, stabil und wirtschaftlich.
Anlagenbauer, Integratoren und Betreiber von automatischen Kleinteilelagern. Überall dort, wo vertikal verfahrende Energieketten hohe Querbeschleunigungen erleben – etwa bei schnellen Hubbewegungen – wird eine sichere Führung benötigt. Besonders Miniload‑Systeme profitieren vom minimalen Platzbedarf des guidelok slimline mini.
Die Energiekette läuft in einem schlanken, modularen Führungssystem. Beidseitige guidelok Elemente greifen die Kette alle 1.000 mm, stabilisieren sie und verhindern seitliches Ausschlagen.
Durch die beidseitige Sicherung wird die Energiekette nicht nur geführt, sondern zusätzlich seitlich und zum Innenradius fixiert. So verhindern wir Schwingungen und das typische ‚Kettenschlagen‘, das Schäden oder Stillstände verursachen kann.
Durch reduzierten Materialeinsatz: Statt einer durchgehenden Rinne aus Aluminium oder Stahl werden alle 1.000 mm schlanke Halter montiert, in die die guidelok Elemente integriert sind. Zwischen ihnen führen leichte GFK-Winkel die Kette. Das reduziert das Gewicht deutlich bei hoher Stabilität. Ein Vorteil für jedes vertikale Achssystem, da weniger Masse bewegt werden muss.
Die Montage ist bewusst einfach gehalten. Die einzelnen Elemente kommen vormontiert und lassen sich anschließend mit jeweils zwei Schrauben modular an der Anlage befestigen. Durch das geringe Gewicht und die kompakte Baugröße sind Installation und Justage deutlich schneller erledigt als bei klassischen Führungssystemen. Das reduziert Montagezeiten und erleichtert Retrofit‑Projekte.
Durch eine klare, funktionsorientierte Architektur: wenige Komponenten, modulare Bauweise, keine Überdimensionierung. Alles ist auf den realen Bedarf abgestimmt. Dadurch erreichen wir ein System, das technisch absolut zuverlässig ist, gleichzeitig aber deutlich wirtschaftlicher bleibt als viele konventionelle Lösungen.
IPA Klassifizierung - Report Nr. IG 2411-1575 e-skin flat System
| ´Test Parameter | Ergebnis |
|---|---|
| Test 1, neu, (nach Einlaufphase 0 Zyklen) | 4 |
| Test 2, nach 2 Monaten (3,2 Mio. Zyklen) | 4 |
| Test 3, nach 4 Monaten (5,1 Mio. Zyklen) | 4 |
| Test 4, nach 6 Monaten (7,5 Mio. Zyklen) | 4 |
| Test 5, nach 8 Monaten (10 Mio. Zyklen) | 4 |
| Test 6, nach 10 Monaten (15,1 Mio. Zyklen) | 4 |
| Gesamtergebnis | Reinraumklasse 4 |
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